Gangpferde Richard Oré
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Paso Peruano

Der Paso Peruano

ęStuewer

... feurig und gelassen, stolz und menschenbezogen, sensibel und nervenstark!

Vor mehr als 400 Jahren brachten spanische Eroberer ihre leistungsstarken Pferde nach Peru. Mit Landesrassen gekreuzt entwickelte sich im Laufe der Zeit der Paso Peruano als eigenständige Rasse, welche seit 1534 gezüchtet wird. In Peru wurden die ausdauernden und anspruchslosen Paso Peruanos überwiegend von Großgrundbesitzern geritten und für Farmarbeiten eingesetzt. Lange Tagesreisen konnten Dank des Tölts (Paso Llano) bequem bewältigt werden.

Die besondere Ausstrahlung der Paso Peruanos - der Gegensatz von sprühendem Temperament begleitet von einer großen Sanftmut - auch "Brio" genannt, ist ein unverkennbares Markenzeichen dieser Rasse.
Der "Termino", eine Seitwärts-Auswärts-Aktion aus der Schulter ermöglicht dem Reiter ein noch bequemeres Sitzen im Tölt. Diese Aktion ist nicht mit dem "Bügeln" europäischer Warmblutpferde zu verwechseln.

Paso Peruano

Zingaro GG

Paso Peruanos sind ideale Freizeitpferde, die gerne auf Wanderritten und zum Trailreiten eingesetzt werden. Aber ebenso sind sie beeindruckende Schaupferde und auch für Sport- und/oder Dressurreiter ein geeigneter Partner.
Für anspruchsvolle Freizeitreiter, die ein elegantes leichtrittiges und ausdauerndes Pferd möchten, ist ein Paso Peruano ideal.

Charakteristik

Paso Peruanos

  • Herkunft: Peru
  • Größe: Stockmaß zwischen 142 und 155 cm
  • Kopf: trockener und edler Kopf mit geradem oder leicht konvexem Profil, kleine, leicht nach innen gekrümmte, feine Ohren; bewegliche, große Nüstern; kleines, feinlippiges Maul; dunkles, waches Auge; schlankes, biegsames Genick, volle Mähne.

  • Körperbau: hoch angesetzter kräftiger Hals, lange schräge Schulter; viel Gurtentiefe; mittellanger, gut bemuskelter Rücken; Rippen gut gewölbt; gut geschlossen; starke Lendenpartie; starke, leicht abfallende Kruppe; tief angesetzter Schweif.
  • Fundament: Hufe eher klein, hart, gut geformt. Gut gewinkelte Sprunggelenke, alle bemuskelten Beinabschnitte möglichst lang und stark; die unteren Abschnitte trocken, kurz und feingliedrig.

  • Farben: alle Farben erlaubt, möglichst kleine Abzeichen, Schecken ind Albinos nicht erwünscht.
  • Gangveranlagung: Schritt, Paso Llano als eine natürliche Tölt-Variation, Galopp (im Ursprungsland kaum erwünscht).
  • Charakter: zeichnet sich aus durch ein freundliches, kooperatives Wesen aufmerksame Reaktionsbereitschaft; nervenstarke Sensibilität bei einem ausgeprägten "Brio". Sehr menschenbezogener Naturtölter mit großer Leistungsbereitschaft, Arbeitseifer und Willigkeit.
  • Einsatzmöglichkeiten: Freizeitreiten, Gangpferdewettbewerbe und Wanderreiten.

In der Zuchtverbandsordnung der FN: ZVO B VII - § 709/1